• Méharée Akakus Süd
Tourbeschreibung
• Heller Sand
• Steingiganten
• Dünen
• Felsmalereien
Reisedauer: 15 Tage – davon sind 11 Tage Méharée
Der Akakus, ein Bergmassiv aus Sandstein, liegt im Fezzan, im Südwesten Libyens. Hauptort der region ist GhatEs ist eine grandiose Landschaft. Dunkle Berge sind umgeben von hellem Sand. Gegenüber vom Akakus liegt der Erg von Ouankassa, ein kleines Dünenmeer.
Das Kameltrekking Akakus Südbeginnt ganz im Süden des Akakus, das Gebiet wird auch auch Tadrart genannt. Im Zickzack wird Ihre Karawane durch das Bergmassiv in nördlicher Richtung ziehen. Anfangs reiten und wandern Sie durch breite sandige Täler. Einzelne grosse Dünen türmen sich hier an den Felswänden auf. Es gibt wenige Akazien, aber ausreichend Weide für die Kamele. Fantastische Felsgebilde säumen hier den Weg: Einzelne hohe Steintürme, ein mächtiger Felsbogen, an Riesen erinnernde Steingiganten erheben sich immer wieder aus den Sandmassen in den dunkelblauen Himmel. Über die Jahrtausende wurden sie von Wind und Sand geformt. Ein urzeitliches Meer hat auch seine Spuren hinterlassen: Wer aufmerksam schaut, stösst auf versteinerte Muscheln, Schnecken, Algen und Sandrippen.
Dann wird die Landschaft eine Weile wild und steinig, die Täler enger, bis Ihre Karawane später das Bergmassiv verlässt und über die sandige Ebene am östlichen Rand des Akakus zieht. Von hier aus ist das Panorama mit den vielen hintereinander liegenden Bergketten des Akakus immer wieder ergreifend. Das Spiel von Licht und Schatten, die ruhige und humorvolle Art der Chameliers und die Schönheit der Landschaft sind ein einmaliges und bleibendes Erlebnis.
Das Méharée Akakus Süd endet bei riesigen wunderschön rund geschliffenen Felsformationen etwa auf halber Höhe des Massivs.
Auf dieser Kamelreise werden Sie von Tuareg der Kel N'Ajjer begleitet. Sie gehören zum selben Stamm wie die Tuareg von Djanet in Algerien. Heute zieht sich die libysch–algerische Grenze durch ihr Stammesgebiet. Es hat meist auch Tuareg aus dem Niger (Aïr) in der Karawanenequipe.
Während der Méharée werden immer wieder Felsmalereien besichtigt. Im Süden des Akakus sind sie sehr zahlreich. Diese Zeichnungen in erdigen Farben zeigen Alltagsszenen, Rituale und mystische Symbole der früheren Bewohner dieser Gegend. Die Malereien sind zeitlich und stilistisch denen des Tassili N'Ajjer zuzuordnen. Der Akakus gehört wie jenes zum Weltkulturerbe. Die Felsmalereien sind vorwiegend aus der Babulus–, Rundkopf– und Rinderperiode.
Änderungen bleiben vorbehalten